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Elbsandstein-Specials

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Das Elbsandsteingebirge ist eines der attraktivsten und traditions-reichsten Klettergebiete weltweit. Hier hatte vor über 100 Jahren das Freiklettern seinen Ursprung. Bereits im Jahre 1913 veröffentlichte Rudolf Fehrmann erstmals Kletterregeln für die Sächsische Schweiz, die bis heute weitgehend unverändert gültig geblieben sind. Sie wurden bereits vor 1900 in ihren Grundsätzen wesentlich durch Oscar Schuster entwickelt. Hauptcharakteristikum war und ist der Verzicht auf künstliche Hilfsmittel zur Fortbewegung am Fels.

Kurt Albert erkannte dann nach einem Besuch 1973 in der Sächsischen Schweiz, wo bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts frei geklettert wurde, dass das technische Klettern in eine Sackgasse führt. Zurück in der Fränkischen Schweiz markierte er ab 1975 Touren, die er frei begangen hatte, mit einem roten Punkt. Seine Definition des Rotpunktkletterns – der sturz- und ruhefreie Vorstieg einer Route nur an natürlichen Griffen und Tritten – revolutionierte das Klettern und ist bis heute der weltweit anerkannte Stil im Freiklettern.

Besucht man das Elbsandsteingebirge, so reizen dort nicht nur die landschaftliche Schönheit, sondern auch die vielfältigen Möglichkeiten zum Freiklettern. Vor allem die freistehenden Türme fordern den Kletterer geradezu auf, die steilen Wände, Kamine und Risse zu klettern.

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